Wissen für lau

jul 2024

Empathisch sein

Der Begriff "Empathie" wurde im Jahr 1848 vom deutschen Philosophen Rudolf Hermann Lotze als Übersetzung des griechischen Wortes "empatheia" geprägt. 

Empathie bezeichnet die Fähigkeit, andere Menschen bewusst wahrzunehmen und sich in ihre Lage hineinversetzen zu können, um ihre Gefühle zu verstehen und mitzufühlen. 

(Sei achtsam: Nicht mitleiden. Nur mitfühlen.)

Die Fähigkeit zur Empathie ist entscheidend für unser soziales Miteinander und ermöglicht tiefe Bindungen zu unseren Mitmenschen. Voraussetzungen hierfür sind ein starkes Selbstwertgefühl und Freundlichkeit sich selbst gegenüber.

Kannst du dich gut in dein Gegenüber und seine Gefühlswelt hineinversetzen? 

Oder wünschst du dir manchmal, in Konfliktsituationen besser agieren zu können?

jun 2024

Akut Stress? Dann atme!

Und zwar so lang und so tief wie möglich aus

Luft holen – und laaang ausatmen. Noch mal und noch mal 
und noch mal. Solange es das braucht.

Dies ist eine gute Möglichkeit, die Nerven in den Griff zu bekommen. Denn beim Ausatmen steigt der Calciumspiegel
im Blut, die Gefäße weiten sich, die Nervosität lässt nach und eine innere Ruhe stellt sich ein.

Ich empfehle dir, diese Technik bewusst in jeder noch so kleinen Stress-Situation anzuwenden. Damit du im Akutfall bestens gewappnet bist und dein Gehirn reflexartig das Ausatmen anordnen kann. So kann dein aufkommendes Stress-Gefühl gut an dir abperlen.

Befindest du dich im Dauerstress, fühlst dich dauerhaft überlastet und erschöpft? Dann helfe ich dir gerne aus deiner Situation heraus und begleite dich darin, deinen Alltag neu zu strukturieren und wieder deutlich mehr Wohlbefinden zu erleben.

Informiere dich dazu auf der Seite "Burnout & Co." Dort findest 
du zwei Angebote: Coaching kompakt und Coaching intensiv. Oder wir stellen gemeinsam ein individuelles Coaching zusammen, das dir und deinen Wünschen und Bedarfen entspricht.

mai 2024

Das wahre IKIGAI

IKIGAI verkörpert den tiefen Sinn und die wahren Freuden des Lebens. Im Gegensatz zu den westlichen Vorstellungen bezieht es sich nicht nur auf Selbstwertgefühl und berufliche Erfolge, sondern in erster Linie auf die kleinen Alltagsmomente. IKIGAI ist eine äußerst individuelle und einzigartige Erfahrung für jeden von uns, denn es basiert auf unseren persönlichen Werten und formt unseren persönlichen Lebensstil. Es gibt unserem Leben Bedeutung und Glück. Oder unkonventionell gesagt: Es ist all das, wofür wir früh morgens gerne aus dem Bett hüpfen, um genau DAS EINE im Laufe des Tages zu erleben. 

Es kann sich zum Beispiel um ein tägliches Ritual oder die Vorfreude auf ein Projekt handeln. Das Erleben von Naturphänomenen. Das Gemeinschaftsgefühl im Mannschaftssport. Eine besondere Blume. Ein bestimmtes Musikstück. Ein für dich besonderer Mensch oder Gegenstand. Es gibt so unzählig viele Möglichkeiten...

IKIGAI ist eine Huldigung an das Leben und die Dankbarkeit für die Möglichkeit, es leben zu dürfen. 

IKIGAI ist der Schlüssel für ein langes, erfülltes und gesundes Leben. 

IKIGAI heißt, das Leben glücklich zu genießen.

Auf Okinawa, einer der fünf "blauen Zonen" der Welt, leben die Menschen nachweislich länger - ein Beweis für die Kraft des IKIGAI. Sieh dir dazu den Filmbeitrag auf Youtube an und hole dir Inspiration für dein IKIGAI:

  • Was macht mein Leben lebenswert?
  • Was macht mich glücklich?
  • Wofür stehe ich morgens immer wieder gerne auf?
  • Was ist MEIN IKIGAI-Moment?

apr 2024

Glaubenssätze

Coaching ist immer mit der Arbeit von so genannten Glaubenssätzen verbunden. Doch was sind eigentlich Glaubenssätze? 

Glaubenssätze sind unsere tiefsitzenden Überzeugungen und Annahmen, die wir über uns selbst, andere Menschen und die Welt im Allgemeinen um uns herum haben. Meist sind sie sehr generalistisch formuliert. 

Ein paar klassische Beispiele, die sich negativ im Alltag auswirken:

  • Das ist eben so.
  • Ich kann das nicht.
  • Ich bin zu dick.
  • Ich bin nicht gut genug.
  • Wenn ich ... tue, passiert ...
  • Ich habe nicht genügend Erfahrung.
  • Kann ich mir sowieso nicht leisten.

Glaubenssätze entstehen aus frühen Lebenserfahrungen, den Meinungen und Überzeugungen von wichtigen Bezugspersonen sowie aus kulturellen und gesellschaftlichen Einflüssen.

So individuell wie wir Menschen und unsere Glaubenssätze sind, so individuell schauen wir im Coaching darauf. Damit sich die Beziehung zum eigenen Denken angenehm positiv und stimmig verändert. Die neuen Glaubenssätze gute neue Überzeugungen werden. 

mrz 2024

Haltung als Coach

Als Coach basiert meine Arbeit auf bestimmten Grundannahmen über menschliches Verhalten. Diese Grundannahmen sind der Ausgangspunkt für meine professionelle Herangehensweise, um meine Klienten effektiv, respektvoll und wertschätzend zu begleiten. 

Ein Beispiel dafür ist die Annahme, dass hinter jedem Verhalten, auch wenn dieses noch so problematisch erscheint, eine positive Absicht steckt. Jedes Verhalten einer Person hat grundsätzlich eine positive Funktion in einer bestimmten Situation. Auch wenn es negative Auswirkungen haben kann: auf die Person selbst oder in das Umfeld. 

Als Coach ist es meine Aufgabe, diese positive Absicht anzuerkennen, ohne das Verhalten zu bewerten. Ich bleibe neutral, urteile nicht und verurteile nicht. Ich weiß, dass die Person zum Zeitpunkt des Verhaltens keine andere Option hatte und es die für sie und für den Moment beste Möglichkeit war.

feb 2024

Lebenszeit und Zufriedenheit

Im Durchschnitt erzielen Männer eine Lebenserwartung von gut 78 Jahren, während Frauen eine Lebenserwartung von 83 Jahren erreichen. Mit zunehmendem Alter nimmt jedoch bei vielen die allgemeine Zufriedenheit im Alltag tendenziell ab. Dieser Rückgang kann häufig mit Faktoren wie Gesundheitsproblemen, körperlichen Einschränkungen, Einsamkeit oder dem Bedauern über verpasste Chancen und vermiedene Erfahrungen zusammenhängen. 

Wie steht es um deine Zufriedenheit im Leben? Hast du schon (teilweise) einen Rückgang festgestellt? Vielleicht auch nur in einem bestimmten Themenbereich?

Und in welche Richtung sollte sich deine Zufriedenheitskurve zukünftig entwickeln? Schrittweise abnehmend? Oder bevorzugst du einen Anstieg? 

Es könnte hilfreich sein, dir zunächst bewusst zu werden, wie viel deiner Lebenszeit bereits vergangen ist und wie viel (statistisch gesehen) noch vor dir liegt. Nutze dafür die nachfolgende Formel:

78 Jahre / 83 Jahre *365:              28.470 Tage / 30.295 Tage
(Ohne Schalttage gerechnet)
minus bereits vergangene Tage:  Alter*365 

Ergibt eine Restlebenszeit von ??

Nun, was ist dein Aha-Moment? Was sagt deine innere Stimme? Worauf willst du künftig deinen Fokus legen? Und wobei kann ich dich unterstützen?

jan
2024

Die richtige Strategie

Eine Strategie bezeichnet die Art und Weise, wie wir unsere Gedanken und unser Verhalten organisieren, um eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen, um etwas Bestimmtes zu erreichen. Im Laufe unseres Lebens entwickeln und nutzen wir ständig und für alles Mögliche Strategien. Doch nicht immer sind diese geeignet, um ein bestimmtes Ergebnis oder Ziel zu erreichen. Dann braucht es eine Anpassung.

Im Coaching stellen wir deine bisherige Strategie auf den Prüfstand und betrachten diese in ihrer Gesamtheit: Wie attraktiv und realistisch war Dein bisheriges Ziel? Ist es überhaupt das richtige oder steckt vielleicht ein ganz anderer, dir noch unbewusster Gedanke dahinter? 

Haben wir dein Ziel definiert, erarbeiten wir deine optimale Strategie. Wir legen messbare Kriterien fest, mit denen du für dich klar erkennen und sagen kannst, wie du dein Ergebnis erreichen wirst. Wir schauen, welche notwendigen Schritte oder Ressourcen noch notwendig sind, terminieren verbindliche Zwischenziele und natürlich den Endzeitpunkt.

Unabdingbar ist dabei, auch mit deinen Sinnen zu arbeiten. Weswegen immer wieder die Bitte an dich kommen wird, im Verlauf genau zu beschreiben, was du an einem bestimmten Prozesspunkt wahrnimmst: sehen (innere Bilder), hören (Stimme, Klänge), fühlen (alle wahrnehmbaren Gefühle) und gegebenenfalls auch schmecken und riechen.

Übrigens: Walt Disney spielt im Strategie-Coaching eine ganz entscheidende Rolle. Schlüpfe doch einfach mal in seine hinein!

dec
2023

Auch schon in Stimmung?

Doch wofür eigentlich? Für den alljährlichen Stress, den wir uns selbst auferlegen?! Ihr wisst schon, diese Sache mit Weihnachtsmärkte abklappern, Geschenke kaufen, mit den Kindern basteln, die Bude auf Vordermann bringen, Baum schmücken, Schneisen durch die Supermarktregale ziehen, die zahlreichen Weihnachtsfeiern hinter sich bringen, vom Job ganz zu schweigen... Soll ich weitermachen oder reicht's an der Stelle schon? ;-)

Es heißt nicht umsonst "Alle Jahre wieder...". Denn jedes Jahr geben wir uns dem romantischen Ideal hin, dass sich alle in schöner Harmonie und Tradition unterm Tannenbaum zusammenfinden. In den meisten Familien mit der kniffeligen Frage "Wer mit wem und wo und wann?!"

Jeder nimmt für sich in Anspruch "Am liebsten so wie immer (so wie früher)." Doch das passt in den wenigsten Fällen. Sei es wegen der Dienstzeiten oder weil die Kinder zwischenzeitlich ihre eigenen Wege gehen. Weil Eltern mit ihren Kindern alleine das (erste) Weihnachtsfest als Familie feiern möchten. Oder vielleicht auch, weil als Patchworkfamilie eine andere Dynamik reinkommen wird. 

Wie auch immer - das Wichtigste ist, dass auf die Wünsche und Bedürfnisse aller eingegangen wird. Eine gute und klare Kommunikation ist dabei das A und O. Optimalerweise sachlich-konstruktiv, auf Augenhöhe und vor allem mit viel Liebe und Verständnis. Nutzt im Bedarfsfall das Wissens-Goodie aus Oktober: WWW des Feedbacks

Also: Was darf und wird sich bei euch dieses Jahr verändern?

Geplauder aus dem eigenen Hause: Wir feiern jedes Jahr im Wechsel. Mal mit der einen Familie in Dresden, mal mit der anderen hier bei uns zu Hause. Es sei denn, wir entscheiden uns bewusst für ein Fest im kleinen Kreise. 

Das eine Jahr gibt es traditionell Würstchen mit Kartoffelsalat. Das andere Jahr wird "ordentlich aufgetischt". 

Und Weihnachtsgeschenke gibt es in diesem Jahr nur noch für die Kinder. Wir Erwachsenen freuen uns über das Zusammensein und auf ein paar kulturelle Highlights in Dresden.

nov
2023

Frage nicht immer "Warum?"

Hast du auch sofort "Warum?" gedacht? Das ist kein Wunder, denn wir sind darin ziemlich gut konditioniert. 

Doch warum sollten wir nicht immer "Warum?" fragen? Die Antwort ist einfach: Das Fragezeichen ist meistens ziemlich genervt, weil es oft nur vorgefertigte Antworten erhält. Oder solche, die möglicherweise keinen Widerspruch dulden, schnell als Ausrede oder Rechtfertigung dienen können.

Wenn wir ehrlich an Hintergründen interessiert sind, sollten wir hinterfragen! Dadurch zeigen wir unserem Gegenüber, dass wir wirklich zuhören und dass wir die Ängste, Sorgen und Nöte ernst nehmen und verstehen wollen. 

Dann erhalten wir Informationen, die das Gesagte in den richtigen Kontext setzen oder den eigentlichen, bisher versteckten Grund einer Aussage sichtbar machen. 

Wie können wir das erreichen? Zum Beispiel mit Fragen wie "Was genau meinst du damit?" oder "Was glaubst du, woran das liegt?" oder "Woher weißt du das?" Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt - solange wir empathisch bleiben und ehrlich interessiert. Auch dann, wenn die Antworten nicht unserer Meinung oder unseren Werten entsprechen oder uns selbst in ein weniger schönes Licht rücken. 

Also, grundsätzlich ist es nicht falsch, "Warum?" zu fragen. Es kann jedoch gerne durch andere Fragen ersetzt werden, wenn der tiefere Sinn einer Aussage wirklich verstanden werden will. Besonders in Konfliktsituationen entsteht sonst ein Pingpong-Spiel, das zu entnervten Gesichtern, noch weniger Verständnis und einem Satz wie "Ich verstehe Dich einfach nicht" führt. 

Klappt alleine nicht? Ihr dreht Euch trotzdem im Kreis? 
Dann habe ich das optimale Coaching-Tool!

oct
2023

Das WWW des Feedbacks

Egal in welchem Kontext wir unterwegs sind, beruflich 
oder privat, es kommt hin und wieder zu Disharmonien, Missverständnissen oder auch echten Konflikten. Solche, 
in denen angeklagt und mit dem Finger auf das Gegenüber gezeigt wird. Oder schlimmstenfalls sich die Beteiligten gar 
Nase an Nase lautstark gegenüberstehen. Doch so weit 
braucht es gar nicht erst zu kommen – wenn denn die Kommunikation stimmt. 

sep
2023

Vom Wert unserer WERTE 

Mit Beginn unseres Daseins gehen wir ständig neue Beziehungen ein. Welche, die wir lieben und in denen wir lernen. Die uns prägen und uns wachsen lassen. Manchmal auch einiges von uns abverlangen oder uns unter Umständen schaden. All diese Beziehungen sind jedoch in irgendeiner Art und Weise wichtig 
für unsere persönliche Entwicklung. 

Eine Beziehung ist jedoch die wichtigste im Leben: 
Die zu uns selbst. 

Doch achten und pflegen wir diese genug? Achten wir auf die 
für uns wichtigen Werte, die unser Leben wirklich reich machen? Leben wir unsere eigenen Werte vollständig aus? 
Oder passen wir uns den anderen an?

 

Lebe dein Leben - mit deinen dir wichtigen Werten. Nur dann 
bist du wirklich reich und im tiefsten Inneren glücklich.

Brauchst Du Unterstützung auf deinem Weg, dann begleite ich dich gerne dabei.

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